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Die Welt von Windows

Die Welt von Windows

Windows
Jeder, der schon einmal einen Computer bedient hat wird spätestens dann etwas mit dem Wort “Windows” anfangen können. Dabei ist man entweder ein glühender Verfechter dieses Betriebssystems und der dahinterstehenden Philosophie oder fast komplett gegen sie und läuft zu dem “Gegner” über – Apple.
Doch wie auch immer man sich privat entscheidet, beruflich kommt an Windows niemand vorbei. Das Betriebssystem Windows ist nicht nur das meist verkaufte der Welt, sondern auch jenes, dass am meisten installierte und am meisten genutzte. Doch es findet langsam ein Umbruch statt. Die Computer-Welt scheint sich langsam nicht mehr nach dem immer noch tonangebenden Konzern Microsoft zu richten, welcher das Betriebssystem seinerzeit entwickelt hat. Die Computernutzer schauen sich nach Alternativen um, die stabiler und fehlerfreier laufen. Doch auch die anderen Betriebssysteme sind nicht frei von Makeln und aus diesem Grunde ist Windows weiterhin erfolgreich.


Als Windows Live wird Microsofts Bündel von zahlreichen Diensten für Kommunikation und Austausch mit Anderen bezeichnet.


In vier große Bereiche unterteilt – Hotmail, SkyDrive, Essentials und Messenger – bietet Windows Live eine enorm viele Möglichkeiten sich sozial im Internet zu betätigen. Sei es das Bloggen mit dem „Hotmail Blog“-Programm, das Terminieren wichtiger Daten mit Hilfe des kostenlosen, direkt in Hotmail integrierten Terminkalenders, das Bearbeiten von wichtigen Dokumenten gleich online mit den Office Web Apps oder das Synchronisieren der Dateien zwischen zwei PCs mit dem Programm namens „Mesh“ – viele, wenn nicht gar alle Arbeiten die an einem PC ausgeführt werden können, können ebenso gut mit Programmen von Microsoft erledigt werden. Insofern bietet Windows Live eine gute Basis, auf die man sich verlassen kann, wenn man sich für einen kompletten Windows-Rechner entscheidet. Die Funktionalität zwischen den einzelnen Programmen ist indes sehr gut.

Windows 8
Dies ist der neuste Geniestreich aus dem Hause Microsoft, der sich allerdings noch im Aufbau befindet und bislang nur in der Customer Preview Version releast wurde. Eine der wesentlichen Neuerungen gegenüber dem Vorgänger ist die verstärkte Nutzung der Touchscreen Bedienung. So sollen zwei Oberflächen – „Metro“ für die Touchscreen Elemente und die normale „Desktop“-Oberfläche – gegeben sein statt ursprünglicher Desktop-Oberfläche. Die Touchscreen-Oberfläche soll sich über die sogenannten Tiles (Kacheln) bedienen lassen. Diese sind aber in der Customer Preview Version nicht individualisierbar und lassen sich auch in der Größe nicht verändern, was durchaus angebracht wäre, denn ihre normale Größe ist etwas aus der Form geraten.
Außerdem sind eine Reihe anderer, „kleinerer“ Neuerungen integriert: So wurden das Startmenü mit dem Startbutton abgeschafft und wird nun durch die allumfassende Metro-Bedienung ersetzt, der Windows-Explorer wurde überarbeitet und ein Windows-Store wurde eingerichtet.

Windows 7
Der Vorgänger von Windows 8 und Nachfolger des vielgescholtenen Windows Vista gilt als eines der erfolgreichsten Betriebssysteme von Microsoft – natürlich neben dem ungeschlagenen Sieger Windows XP.
Gegenüber Windows Vista bringt Windows 7 ein ganz großes Plus mit – die Stabilität und den Funktionsumfang. Dieser hat seit Vista noch einmal zugelegt und die Möglichkeiten der Bedienung und Steuerung konnten sich sehen lassen und in direkte Vergleiche gegen so harte Gegner ziehen wie OS X Snow Leopard von Apple.
Eine ganz große Neuerung war die Einführung von den in das System vollständig integrierten Bibliotheken, die man ungleich der normalen Ordnern auch in Netzwerke einbinden oder auch für die Aktivität im Cloud-Computing freigeben konnte. Auch der Umfang an Treibern für Peripherie-Geräte, die nun alle problemlos per Plug-&-Play zugeschaltet werden konnten ohne extra Treiber herunterladen zu müssen, war beziehungsweise ist noch heute enorm.

Windows Live Messenger
Einer der beliebtesten, meist gebräuchlichsten Messenger, die es im Moment auf dem Markt gibt. Konkurrenz gibt es viel: In diesem Sinne seien ICQ oder Skype als die größten Gegner zu nennen. Doch aufgrund der tiefen Implementierung im Betriebssystem ist Windows Live ebenso weit verbreitet, wie das Betriebssystem Windows an sich.
Im Gegensatz zu dem gesamten Betriebssystem ist der Messenger solide gearbeitet und begeistert nicht nur durch seinen Funktionsumfang – es können Audio-Telefonate genauso geführt werden wie Video-Telefonate – sondern auch durch einfache und fast schon native Bedienung. Auch derjenige der noch nie via Messenger kommuniziert hat, wird es lieben den Windows Live Messenger zu benutzen. Ein großes Plus also gegenüber anderen, vergleichbaren Messengern. Ebenso hoch anzurechnen ist dem Messenger, dass auch wenn sich die Versionen der Messenger nicht gleichen, die Unterhaltung ungeachtet des Unterschieds, reibungslos verläuft.


Der WMP wird bereits mit dem Betriebssystem ausgeliefert und gilt als Platzhirsch auf dem Markt. Wie der Name es schon vermuten lässt ist er nicht nur für Videos zu gebrauchen, sondern kann auch genauso gut und schnell Audio-Dateien abspielen oder Video- oder Audio-Streams empfangen. Das macht den Windows Media Player zu einem wirklich umfangreichen und unabkömmlichen Tool wenn es um die Unterhaltung auf dem Rechner geht.
Gegenüber seinen anderen auf dem Markt befindlichen Kollegen ist er im Vorteil, weil er mit sehr wenig Codecs zusätzlich gefüttert werden muss, damit es auch die exotischsten Formate abspielen kann. Doch das ist eine Spielerei: Der Otto-Normal-Verbraucher kommt mit solchen Formaten meist eh nie in Berührung.
Ein weiterer Pluspunkt geht an den Media Player für seine Equalizer-Funktion mit dem sich der Sound wirklich sehr gut an den jeweiligen Sound-Ausgang anpassen lässt.


Die schon seit der Version Windows 95 vorhandene Option das Betriebssystem zu updaten, um es so auf dem neuesten Stand hinsichtlich verschiedener Fixes und Neuerungen zu halten.
Grundsätzlich war das eine sehr gute und einleuchtende Idee: Den noch zögerlichen Kunden wurde so eine Möglichkeit in die Hand gegeben, die es ihnen erlaubt hat sich etwas sicherer zu fühlen angesichts der damals sehr rasant aufkommenden Neuerungen. Mit der Zeit ließ der Wunsch nach dem festgefahrenen Automatismus nach und es wurden andere Schutzmechanismen vorgestellt.
Auch die zahlreich gewordenen Meldungen über die Unsicherheiten, die bereits mit dem Update auf das System gelangen und den Cyberkriminellen neue Wege öffneten, zwangen so das Prinzip des Windows Update etwas in den Hintergrund.
Ob man das System nun updaten möchte oder nicht, das sei jedem selbst überlassen – die Tendenz geht hin zu einer gewissen Distanz.


Ein ebenso tief in das System integriertes Programm wie zahlreiche andere, ist das „Windows Live Mail“-Programm. Der Email-Client kann aber trotz dieses Vorgehens nicht gerade als Ramschprodukt oder als „Klotz am Bein“ bezeichnet werden.
Zum einen läuft es sehr stabil, ist für den Umfang an Funktionen ungewöhnlich klein und versteht sich sehr gut – wie könnte das auch anders sein – auf die Zusammenarbeit mit anderen Windows-Programmen. Auch Nicht-Windows-Programme werden vom Client akzeptiert. Zudem ist durch die eigens gegebene Updatefähigkeit das Programm durch immer neue Updates stets geschützt und somit auch der wichtige und auf dem Computer abgespeicherte Email-Verkehr. Ein weiterer Vorteil sind die gesparten Kosten und die Nerven, während man nach einem adäquat ausgereiften und dabei kostenlosen Email-Programm sucht.
Der Nachteil ergibt sich aber aus den gegebenen Vorteilen: Das Programm kann gerade wegen der Implementierung nicht entfernt werden.

Windows
Auch an die diejenigen, die Filme bearbeiten und erstellen, sei es beruflich oder privat, hat Microsoft gedacht und das Programm mit in die Liste der mitgelieferten Programme aufgenommen. Ab Windows Vista ist er Movie Maker standardmäßig auf jedem PC vorinstalliert.
Doch auch in diesem Fall gilt, dass ein vorinstalliertes Programm nicht schlecht sein muss. Der Movie Maker verfügt über eine große Funktionsbandbreite und kann sich im Wettbewerb mit anderen Authoring Programmen sehen lassen. Auch zusätzliche Funktionen können per Add-On hinzugefügt werden.
Der einzige Wermutstropfen ist die Tatsache, dass Export- und Importfiles fest vorgegeben sind und man deshalb vermutlich das Video umcodieren müsste, bevor es bearbeitet werden kann.
Nichtsdestotrotz ist und bleibt der Windows Movie Maker ein gutes Videobearbeitungsprogramm, auch für gehobene Ansprüche. In diesem Sinne: Ein ausgezeichnetes Programm ohne viel störendes und ablenkendes Drumherum.

7
Das Betriebssystem für Smartphones und direkter Nachfolger von Windows Mobile ist . Während die Konzeption von Windows Mobile optisch ganz auf das Erscheinen von Windows Vista angelehnt und auf die Bedienung mit einem Eingabestift ausgelegt war, ist das gänzlich auf die Bedienung mit Fingern bzw. Multi-Touch ausgelegt.
Gegenüber dem Vorgänger waren die Neuerungen beeindruckend: So starteten hier die „Tiles“ ihren Siegeszug durch das Windows-Universum an und die Idee der „Hubs“ wurde realisiert.
Die Hubs – wie zum Beispiel der Office Hub oder der Spiele Hub – sind Bündel von Programmen zu dem einen oder anderen Thema und können durch ein draufklicken wie ein Ordner geöffnet werden, damit anschließend das gewünschte Programm ausgesucht und gestartet werden kann.
Außerdem wurde die stärkere Verknüpfung mit dem Windows Phone Marketplace forciert, damit Windows-Phone-User auf dem neuesten Stand bleiben.

Windows Phone


Der komplett neu eingeschlagene Weg von Microsoft ist der im Smartphonesegment mit dem Betriebssystem für die eine neue Generation an Smartphones. Das Windows Phone orientiert sich an großen und namhaften Gegnern wie Android von Google und iOS von Apple und garantiert dem Benutzer einen möglichst reibungslos ablaufenden Prozess der Bedienung, viele Funktionen hinsichtlich des Arbeitens auf dem Smartphone und eine riesige Bandbreite an erfüllten Wünschen was das Unterhalten werden angeht. Zusätzlich erscheint die Bedienung des Windows Phone in sogenanntes Tiles (Kacheln) und soll dadurch besonders schnell und effektiv ablaufen, da man nun nach den einzelnen Programmen gar nicht suchen muss, sondern diese auf einer Extra-Oberfläche direkt ansteuern kann.
Gut ist diese Erfindung allemal und die Frage nach ihrer Funktionalität hat sich mit der Einführung dieser „Tiles“ im großen Betriebssystem Windows 8 bewahrheitet. Im Allgemeinen ein gutes, stabiles Betriebssystem.


Einen wahren Vorstoß in Richtung Komplett-Systeme hat Microsoft mit der Einführung des Windows Defender realisiert.
Seit Windows XP ist der Defender die Onboard-Viruserkennungssoftware und sucht die Files nach möglichen Schädlingen ab. Etwas Gutes hat es, dass ein Virus-Scanner mit dabei ist bei dieser riesigen Programmfülle. So spart man als User sehr viel Geld und muss sich nicht ein Anti-Virus-Programm von Drittherstellern kaufen oder herunterladen, die Erkennungsrate ist hoch und es lassen sich eine Vielzahl von Einstellungen treffen, damit das ressourcenfressende Scannen nicht zu dem Zeitpunkt abläuft, wenn man seine wichtigen Dokumente bearbeitet und das ganze System lahmgelegt wird.
Der Nachteil des Defenders ist allerdings, dass er – weil er gerade kein Programm eines Drittherstellers ist – nicht ins Detail geht und so eine Vielzahl von Viren nicht findet. Ein umfassender Schutz wird dadurch nicht garantiert und zwingt notgedrungen zum Umstieg.

Windows 7 Ultimate


Das ist der Name einer der Versionen des Betriebssystems Windows 7 und steht für Programme en masse und eine riesige Bandbreite an Möglichkeiten. Die Ultimate-Version ist steht bei Windows seit jeher für eine gewisse Exklusivität und umgesetzten und umsetzbaren Ideenreichtum.
Im Gegensatz zu anderen System-Varianten richtet sich Windows 7 Ultimate vorrangig an Kleinunternehmer, die sowohl im privaten wie auch im geschäftlichen Bereich einen umfassenden Schutz und eine reibungslose Bedienung wünschen. Neu sind hier vor allen Dingen das Festplattenverschlüsselungsprogramm „BitLocker“ – welches übrigens als das beste seiner Klasse gehandelt wird – und die Möglichkeit des Startens von virtuellen Festplatten im VHD-Format. Außerdem kann der Anwender ohne Resets und zu jeder Zeit die Systemsprache umstellen.
Auch die Benutzeroberfläche erfuhr bei Windows 7 Ultimate eine Änderung. So wurden Miniaturansichten eingeführt, die es ermöglichten vor dem Öffnen eines Fensters den Inhalt zu sehen.


Zu den von Windows Vista übernommenen Dingen kann nicht viel gezählt werden, doch gerade die Windows 7 Designs orientieren sich sehr stark an ihnen.
Die Windows 7 Designs erlauben es dem User seinen PC sehr weitgehend zu individualisieren und dem gesamten Aussehen einen eigenen und unverwechselbaren Touch zu geben.
Erstaunlich ist die Fülle an schön anzusehenden Bildern und den verschiedenen Rahmen-Designs für die Bedienungsoberfläche, die auch in ihrer Transparenz verändert werden können, damit das Programm so noch schöner und ansprechender wirkt.
Wenn man sich partout nicht auf ein Design festlegen kann, dann gibt es auch die Möglichkeit der Rotation der verschiedenen, vorher ausgewählten Designs, welche sich von Zeit zu Zeit automatisch verändern. So erlebt man viele Designs auf einmal und kann sich nach einer eingehenden Benutzung für ein Design entscheiden. Die Windows 7 Designs sind ein Augenschmaus.

Windows 7 Gadgets

Eine Weltneuheit, die bei Einführung etwas an die Apps der Apple-Produkte erinnerte, sind die Gadgets gewesen, die das Betriebssystem Windows 7 bei der Einführung unter allen anderen Neuerungen so interessant gemacht haben.
Platziert wurden die Gadgets direkt auf dem Desktop und konnten vom User teilweise nach Belieben individualisiert werden. Natürlich gab oder gibt es auch einige Gadgets, die von Drittanbietern stammen und bei denen eine Individualisierung mangels Rechten zur Veränderung des Produktes ausscheidet. Dennoch sind die Gadgets bis heute ein Hingucker geblieben, die jeden Desktop aufzuhübschen vermögen.
Doch sie sind nicht nur hübsch anzuschauen, sondern sind zudem auch sehr funktional: So gibt es sowohl verschiedene Gadgets zur Messung von Computerdaten, die aus dem Prozessor und anderen eingebauten Computerteile herausgelesen werden – Gadgets für das sogenannte Monitoring – als auch Gadgets für Wetter, das Fernsehprogramm oder aber diverse Nachrichtenportale.