Die Erfolgsgeschichte von Google, nahm 1995 ihren Anfang, als Larry Page und Sergey Brin sich auf dem Universitäts-Campus in Stanford kennenlernten. Bereits 1996 brachten die beiden Stanford-Studenten ihr erstes gemeinsames Projekt, die Suchmaschine “BackRub” an den Start. Diese berechnete mit Hilfe von Links, die Relevanz von Websites. Das ganze Projekt war immerhin so erfolgreich, das es über 1 Jahr lang auf den Servern der Stanford Universität lief, musste dann jedoch weichen, da es zuviel Bandbreite benötigte. Am 4. September kam es dann zur Gründung der Firma Google Inc. in Kalifornien. Da Larry Page und Sergey Brin ihrer Suchmaschine den neuen Namen Google verpassten, benannten sie auch ihre Firma danach. Seitdem ist Google ein stetig wachsendes Unternehmen, welches unterschiedlichste Dienste und Tools für Nutzer zur Verfügung stellt. Es beschäftigt tausende Mitarbeiter und unterhält Rechner rund um den Erdball. Für die Suchanfragen im Netz stehen mittlerweile über 180 Google-Domains zur Verfügung, zum Beispiel für die Suche nach Anschriften, nach den neusten Presseberichten, den Ergebnissen von großen und kleinen Sportveranstaltungen, sowie natürlich nach Börsenkursen. Selbstverständlich ermöglicht Google auch die Suche nach Bildern, Videos und Landkarten, Stadtplänen und ähnlichem. Durch die universelle Suchtechnologie, ist es möglich, Suchergebnisse aus allen Bereichen auf einer Seite anzuzeigen. Bereits im Mai 2000 bot die Suchmaschine Google Programme in zehn anderen Sprachen an, darunter waren Dänisch, Deutsch, Finnisch und Norwegisch. Schon im September kamen weitere Sprachen, wie Japanisch und Koreanisch dazu, zu dieser Zeit wurden bereits insgesamt 15 Sprachversionen angeboten. 2001 wuchs das Angebot auf 26 Sprachen an. Im Jahre 2004 brach der Google-Suchindex einen Rekord mit 6 Milliarden Einträgen und 4,28 Milliarden gelisteten Internetseiten und 880 Millionen Bildern im Verzeichnis. Inzwischen ist die “Suche” schon lange nicht mehr das einzige, aber dennoch weiterhin das wichtigste Produkt von Google. Es wird weiterhin an einer Verbesserung der Suchoptionen gearbeitet und so steht nun auch eine personalisierte Suche zur Verfügung. Durch ein kostenloses Konto, werden vorherige Suchanfragen gespeichert und in erneute Suchen einbezogen. Auch ein Abo von Suchanfragen, ist in der Zwischenzeit möglich, so das bei neuen relevanten Einträgen, Suchergebnisse automatisch nachgeliefert werden.
Die Technologie auf der Google basiert, ist denkbar einfach, es wurden Softwareprogramme erarbeitet, welche in Echtzeit das Internet durchsuchen, ohne das eine Suchanfrage gestellt wurde. Diese Programme, sogenannte “Crawler”, gehen auf Internetseiten, kopieren deren Inhalt und folgen den Links auf der Seite zu den nächsten Internetseiten. Dieses Prinzip setzt sich fort und es werden Unmengen an Daten gesammelt. Diese Informationen werden in einem Index katalogisiert, wie in einem Buchregister. Es wird also eine Liste von Wörtern erstellt, welche den Standort eines jeden Wortes angibt. Der Index enthält auch Informationen zu den Links auf der jeweiligen Seite. Um die Antwortzeit gering zu halten, werden diese Daten in weltweit aufgestellten Rechnernetzwerken gespeichert und bereitgehalten. Bei einer gestellten Suchanfrage, wird diese mit den Einträgen im Google-Index abgeglichen und es wird eine Liste mit den relevantesten Internetseiten, Textteilen, Bildern oder Videos herausgegeben und angezeigt. Google arbeitet nach bestimmten Prinzipien, dazu gehört die Ermittlung der Relevanz, mittels des “PageRank-Algorithmus”, sowie rund 200 weiterer Faktoren. Das Ranking wird jede Woche aktualisiert, um auch neue Einträge zu berücksichtigen. Ein weiteres Prinzip ist der Umfang des Index, gestartet ist Google mit rund 25 Millionen Seiten, zur Zeit umfasst der Index rund 100 Millionen Gigabite. Auch die Aktualität ist ein wichtiger Umstand des Erfolgs von Google, so wurde am Anfang das Netz nur alle drei bis vier Monate nach Einträgen durchforstet, wodurch die Suchergebnisse teilweise recht veraltet waren. Heute wird fortlaufend in Echtzeit gesucht, so das selbst neueste Schlagzeilen berücksichtigt werden können. Da Google sich nicht mit Funktionen belastet, welche die Suche im Web verlangsamen, beträgt die durchschnittliche Zeit mit der auf eine Suchanfrage geantwortet wird, eine Viertelsekunde. Das Netzwerk rund um die Welt wächst ständig an, was der Geschwindigkeit der Suchmaschine zugutekommt. Auch die automatische Vervollständigung und Google Instant sparen Zeit, welche sonst schon bei der Eingabe der Suchanfrage verloren geht.
Inzwischen ist die Firma, die mit einem Büro in einer Garage begann, zu einem erfolgreichen Unternehmen mit 20.000 Mitarbeitern geworden.
Zu den angebotenen Diensten zählt unter anderem die Google Webmaster-Zentrale. Dieser Dienst ermöglicht den Inhabern von Internetseiten, Einblick in das “Leben” ihrer Seite zu nehmen. Sie können sehen, wieviele Nutzer die Seite in Suchanfragen finden, wieviele Nutzer die Seite tatsächlich anklicken und nach welchen Inhalten der Seite am häufigsten gesucht wird. Auch eine Linkanalyse wird dargestellt, damit ersichtlich ist, auf welchen Seiten die eigene Seite verlinkt wurde. Über diesen Service, ist es auch möglich, Google über die eigene Internetseite zu informieren. Das Page Ranking ist auch über dieses Angebot einsehbar. Man kann innerhalb der “Webmaster Zentrale” ein eigenes Konto mit bis zu 1000 Internetseiten erstellen. Über die Websitekonfiguration bietet die Webmaster Zentrale die Möglichkeit, Seiten aus den Suchergebnissen zu entfernen, Adressänderungen vorzunehmen oder zu wiederrufen, die geografische Ausrichtung der eigenen Seiten vorzunehmen, URL-Parameter festzulegen die präferierte Domain festzulegen und die Crawling-Frequenz durch Google zu verändern. Möchte man Google expliziet über die eigene Seite unterrichten, kann man innerhalb der Webmaster-Zentrale, XML-Sitemaps an Google schicken. Diese informiert Google über alle Seiten ihrer Internetseit und verhindert, das Informationen beim crawlen übersehen werden. Auch zusätzliche informationen lassen sich dadurch bereitstellen, zum Beispiel, wann die Seite das letzte mal aktualiesiert wurde. Für Inhaber neuer Internetseiten bietet es sich an; diese Möglichkeit zu nutzen, da die eigene Internetseite erfahrungsgemäss noch nicht so oft auf anderen Seiten verlinkt wurde. Auch für Seiten mit Archiven, also mit Seiten mit großem Inhalten oder mit sich häufig verändernden Inhalten, welche untereinander wenig verlinkt sind, bietet sich dieser Service an.
Die Blogsuche ist ein weiterer Dienst, welcher durch Google angeboten wird. Diese Suchoption bietet für die gewünschten Suchergebnisse eine spezielle Ausrichtung an. Hier erfährt man von anderen Nutzer die Meinung über das Gesuchte. Man findet hier die besten Plätzchenrezepte, Tipps für den Haushalt oder neue Ideen für den Garten, alles durch andere Webnutzer eingestellt und in den meisten Fällen bereits, erprobt. Die Blogsuche beschränkt sich nicht nur auf englische Blogs, man findet auch Ergebnisse auf Thailändisch, Koreanisch oder Japanisch und viele andere. Man kann die Blosuche über verschiedene Plattformen aufrufen, blogsearch.google.com, search.blogger.com, über das Bolgger-Dashboard oder über eine Navbar in den Blog*Spot-Blogs. Geht man über die Navbar, ist es möglich nur einen oder alle Blogs nach dem gewünschten Thema zu durchsuchen. Auch eine “erweiterte Suche” ist hier möglich. Man kann dann zum Beispiel nach Autoren, Titeln oder Sprachen suchen. Sortieren kann man die Ergebnisse dann nach Wunsch entweder nach Relevanz oder Aktualität. Über search.blogger.com sind auch Optionen, wie zum Beispiel die Eingabe eines speziellen Zeitraums, in dem geuscht werden soll, wählbar. Für die Blogsuche werden alle Blogs indexiert, welche ein Website-Feed verwenden. Inzwischen wird daran gearbeitet, das man Blogs manuell hinzufügen kann. In den Index kommen zur Zeit Posts ab dem Jahre 2005, ältere Posts sollen später noch beigefügt werden, um den Index zu vervollständigen. Insgesamt stehen innerhalb der Blogsuche 35 Sprachen zur Verfügung, man kann Suchergebnisse abonnieren und nach einzelnen Posts innerhalb von Blogs suchen. Da die Google Blogsuche Safe Search unterstützt, ist es möglich nicht jugendfreie Seiten rauszufiltern. Stößt man bei der Suche auf Spam, sollte man Google mit einem Spam-Bericht informieren.
Google Mail, ist ein kostenloser Dienst, den Google ebenfalls anbietet. Die Vorteile von Google Mail bestehen in einem sehr hohen Speicherplatz, wenig Spam durch guten Schutz und den Zugriff auf E-Mails per Mobiltelefon. Durch sogenannte Community-Klicks, passt sich das System schnell den Spam-Nachrichten an und erkennt diese. Für die Autnentifizierung nutzt Google Mail mehrere Systeme, zum Beispiel SPF (Sender Policy Framework), DomainKeys und DKIM (Domain Keys Ident Mail), außerdem werden alle Absender von eingehenden E-Mails, nach gleichen Kriterien geprüft.
Um effizient innerhalb der Benutzeroberfläche von Google Mail, ihre Nachrichten zu verwalten, gibt es keine Ordner in denen diese abgelegt werden, sondern die Option, die Nachricht mit einerm oder mehreren Labels auszustatten. Diese können sie selbst erstellen und vergeben. Möchten sie nun nach einer bestimmten Nachricht suchen, geben sie in die Google Mail Suche einfach das vergebene Label ein. Labels können sie ordnen, löschen oder nach Belieben verschieben. Damit man der gesamten Konversation mühelose folgen kann, werden bei Google Mail Nachrichten zusammen mit den dazugehörigen Antworten und Rückantworten abgelegt. Öffnet man nun eine Konversation, hat man immer die neueste dazupassende Nachricht zuerst und dann folgen chronologisch sortiert alle dazugehörigen. Möchte man der gesamten Konversation auf einmal folgen, bedient man sich der Fläche “Alle maximieren”. Das funktioniert bis die Anzahl der dazugehörigen Nachrichten mehr als hundert beträgt, oder die Betreffzeile sich verändert.
Für die Sichheit verwendet Google HTTPS (Hypertext Transfer Protocol Secure) ein Sicherheitsprotokoll zum Schutz der sensiblen gespeicherten Daten.
Für eine berufsorientierte Nutzung von Google Mail, steht eine gesonderte Benutzeroberfläche zur Verfügung, Google Apps for Business, welche mit Google Mail und Google Kalender arbeitet.
Möchte man in einer Region, Unternehmen, lokale Adressen oder ein bestimmtes Geschäft suchen, kann man sich Google Maps bedienen. Dieser Dienst bietet mittels Luft- bzw. Satellitenbildern einen Blick auf die gewünschte Region. Die Suche kann mittels Eingabe von Postleitzahl, Orstnamen, Stadt, Region oder Bundesland erfolgen. Auch ohne genaue Angabe ist per Navigationsleiste ein Zoomen oder ein Verschieben der Bildausschnitte möglich. Für verschiedene Länder bietet Google Maps auch einen Routenplaner an. In manchen Fällen wird dieser auch durch die Fahrpläne öffentlicher Verkehrsmittel oder Echtzeit-Verkehrsinformationenen ergänzt. Über das Google Buisness Center ist es ortsansässigen Unternehmen möglich, ihre Firma in Google Maps erscheinen zu lassen, auch ohne eine eigene Homepage zu betreiben. Eine Programmierschnittstelle für Google Maps ermöglicht Betreibern von Internetseiten, die Karten in ihre Homepages zu integrieren. Die Nutzung von Google Maps auf einem Mobiltelefon oder PDA ist ebenfalls möglich, vorab muss jedoch die passende Software auf dem Gerät installiert werden. Eine Standortbestimmung ist länderabhängig, ebenfalls machbar.
Google Chrome ist ein neuer, schnellerer und extrem sicherer Browser. Er ist kostenlos erhältlich und für Windos XP, Vista und Windos 7 verfügbar. Die gesuchten Internetseiten werden noch schneller geladen, und Webanwendungen schneller ausgeführt. Suchen, Einkaufen, Online-Banking ist sicherer und schneller. Mit der sogenannten Omnibox einer Adressleiste in der auch gesucht werden kann, wird mit Hilfe von Instant-Funktion und Vervollständigung der Sucheingabe, Zeit gespart. Lesezeichen, der Browserverlauf und ähnliche Suchbegriffe werden bei Nutzung der Leiste automatisch angezeigt. Zur Sicherheit ist ein Maleware- und Phishig-Schutz eingebaut, der sich aber auch ausschalten lässt. Auch automatische Sicherheitsupdates sind Standart bei Google Chrome. Bevor man eine unseriöse Seite besucht, erhält man durch den Browser eine Warnmeldung. Die Einstellungen des Browsers lassen sich individuell verändern. Man hat die Möglichkeit alte Lesezeichen aus anderen Browsern zu importieren und dieses zur Zeitersparnis direkt an die Adressliste anzudocken. Man kann die Die Oberfläche in der Google-Chrome-Designgalerie gestalten und bei Gefallen, Google Chrome als Standartbrowser festlegen. Mit Google Chrome ist auch ein anonymes Browsen möglich, zum Beispiel, um die perfekte Weihnachtsüberraschung zu planen.
Eine Kombination mit anderen Tools, zum Beispiel Google Mail-Checker, informiert sie über neu eingegangene Nachrichten und Google Calender-Checker über die verbleibende Zeit bis zum nächsten Termin.
Google Earth bietet faszinierende Blicke uf unsere Erde. Auch hier ist die Funktion eines Routenplaners und der Unternehmenssuche integriert. Man erhält Informationen zum Gelände, Bilder, kann Städte mit ihren Sehenswürdigkeiten virtuell besuchen, sich im Weltraum umsehen und vieles mehr. Die Aktualität der Bilder ist je nach Region recht unterschiedlich. Man kann innerhalb der Google Earth-Galerie nach speziellen Bildern suchen, zum Beispiel nach Immobillien, Schiffwracks oder Vulkanen. Auch historische Bilder sind einsehbar. Die neueste Version kann kostenlos heruntergeladen werden. Google Earth ist ebenfalls mobil nutzbar.
Um immer gut informiert zu sein, ist es ratsam den Google Dienst Google News zu nutzen. Hier werden Nachrichten gesammelt und nach verschiedenen Kriterien, zum Beispiel, wie oft und wo wurde der Artikel veröffentlicht wurde. Eine Redaktion gibt es bei Google News nicht. Die Nachrichten werden in acht Standartbereiche eingeteilt, zum Beispiel International, Wirtschaft, Wissen/Technik, Unterhaltung und Sport. Google News gibt es in mehr als 70 regionalen Ausführungen, die deutschsprachige Version, bezieht ihre Nachrichten aus mehr al 700 Nachrichtenquellen. Wenn gewünscht ist es auch möglich, bei Interesse für ein bestimmtes Thema sich bei Veröffentlichungen auf dem Gebiet per E-Mail benachrichtigen zu lassen oder gleich sogenannte News-feeds zu abonnieren und immer die neuesten Artikel aus einem Bereich zu erhalten. Um einen guten Überblick zu erhalten und nach eigener Relevanz zu sortieren, kann man die Google News auch personalisieren. Man richtet ein Konto ein und legt eigene Parameter fest, zum Beispiel lassen sich die Standartbereiche ergänzen. Auch hier ist eine Suchfunktion eingebaut. Wenn man einen Mobildatentarif besitzt, ist die Nutzung von Google News auch mobil möglch.
Wenn man auf der Suche nach bestimmten Produkten ist, empfielt sich die Google Shopping Seite, eine Seite zur gezielten Produktsuche. Entweder gibt man den gewünschten Begriff ein oder klickt eines der vorgeschlagenen Produkte an. Reicht dies nicht aus, um relevante Ergebnisse zu erzielen, kann man sich der erweiterten Suche bedienen. Hier hat man die Möglichkeit mit einzelnen Worten oder Wortgruppen und in einer selbsgewählten Preisspanne zu suchen. Man kann die Ergebnisse anschließend nach auf- oder absteigendem Preis sortieren. Man hat ebenfalls die Wahl zwischen einer Listenansicht oder einer Galerie. Die erweiterte Suche bietet die Möglichkeit, mit oder ohne Safe Search Filter zu suchen. Über Google Shopping haben Verkäufer die Option, ihre Produkte im Google Merchant Center hochzuladen und einem breiteren Klientel anzubieten. Über den Eintrag bei Google Shopping, steigt die Wahrscheinlichkeit, das Kunden direkt auf die Unternehmens-Homepage weiterklicken.
Ist man auf der Suche nach den neuesten, wissenschaftlichen Entwicklungen auf einem Forschungsgebiet, ist man bei Google Scholar richtig. Diese Suchmaschine eröffnet einem, die Suche nach Seminararbeiten, Doktorarbeiten, Zusammenfassungen wissentschaftlicher Literatur oder Büchern. Auch Querverweise, Zitate aus Artikeln, welche nicht im Internet veröffentlicht wurden, sind hier zu finden. Die Suche nach wissenschaftlichen Arbeiten, ist auch über eine erweiterte Suche möglich. Diese fragt einzelne Wörter, Wortgruppen. den Autor und das Veröffentlichungsdatum ab. Ist Letzteres nicht bekannt, kann ebenfalls ein vermeintlicher Zeitraum für die Veröffentlichung festgelegt werden. Man kann die Veröffentlichung auch auf bestimmte Medien beschränken. Die Google Scholar Suche gibt für die allgemeine Suche sieben Forschungsbereiche vor und sortiert automatisch nach Relevanz für das Thema. Diese ergibt sich aus dem Textinhalt, dem Autor, dem Ort der Veröffentlichung und daraus, wie häufig der Text zitiert wird.
Verleger können sich Google Scholar zu Nutze machen, um wissenschaftliche Arbeiten bekannt zu machen.
Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung von Google Scholar durch Bibliotheken, diese können ihren Bestand über Google Scholar öffentlich machen bzw diesen verlinken.
Die Google Toolbar ist ein weiteres Angebot, welches das Surfen im Netz noch entspannender macht. Das Tool kann kostenfrei runtergeladen werden. Es dient dazu Websiten schneller an Bekannte weiterzuleiten, Seiten zu übersetzen und einfach schneller im Web unterwegs zu sein. Die Toolbar hat verschiedene Funktionen. Zum Beispiel kann man mit Hilfe einer Browser-Sidebar, Sidewiki genannt, Kommentare und Zusatzinformationen zu den verschiedenen besuchten Seiten anheften und auch seperat öffentlich machen. Einträge, welche durch andere Nutzer angeheftet und freigeschaltet wurden, werden dem Besucher ebenfalls in Sidewiki angezeigt. in der Toolbar kann man ebenfalls eine Rechtschreibprüfung und die Übersetzung von Internetseiten in mehr als 40 Sprachen nutzen. Auch eine Lesezeichenliste kann man erstellen. Wenn man sich mit seinem Google Konto einloggt, wird dieses gespeichert und man kann die Lesezeichen von jedem beliebigen Rechner aus aufrufen. Die AutoFill-Funktion ermöglicht stressfreies ausfüllen von Dokumenten, da man nicht jedesmal vollständig Namen und Anschriften eingeben muss. Die einzelnen Toolbar-Funktionen sind jederzeit abänderbar. Es ist für die individuelle Einstellung möglich benutzerdefinierte Schaltflächen hizuzufügen. Diese kann man für verschiedene Kategorien in der Schaltflächengalerie wählen, zum Beispiel aus den Kategorien News, Tools, Finanzen, Sportarten, Lifestyle, Technologie und mehr. Bei den Tools stehen beispielsweise die Deutsche Bahn Fahrplanauskunft, ein Währungsrechner und das LEO Wörterbuch bereit. Beliebt sind auch Schaltflächen zu You Tube Video Search oder Google News Feeds.
Im Jahre 2005, im April wurde das erste Video hochgeladen. Bereits im Dezember kam es zum offiziellen Start der Seite. Zu dieser Zeit, gab es bereits 8 Millionen Videoaufrufe. Im Oktober 2006 kaufte Google das Unternehmen und bot You Tube im Jahr 2007 bereits in neun Ländern an. Auf der You Tube Seite kann man in drei Kategorien suchen, Videos, Musik und Bildung. Um schneller an relevante Ergebnisse zu kommen, besteht die Option ein Konto einzurichten und Ergebnisse nach Kategorien zu filtern, zum Beispiel nach Beliebtheit oder Erscheinungsdatum. Man kann die beliebtesten Videos auch in den You Tube Charts anzeigen lassen. Gefallen einem die gesehenen Videos, kann man diese zu den eigenen Favoriten hinzufügen oder sie an Freunde in sozialen Netzwerken, wie Facebook oder Twitter weiterleiten. Auch ein Abonnement von Kanälen, welche einem gefallen, ist möglich, man erhält dann immer die neuesten Updates. Klickt man ein Video an, werden nebenbei andere, ähnliche Videos angezeigt, die eventuell auch relevant sind. Die gesehenen Videos können im Anschluss auch kommentiert werden.
Lädt man eigene Videos hoch, kann man verschiedene Freigabeoptionen wählen und selbst bestimmen, wer den Inhalt sehen darf. Man kann einen eigenen Titel wählen und sollte das Video gut beschreiben.
Auf You Tube ist es ebenfalls möglich, gegen Gebühr Filme zu leihen. Nach Zahlung kann der Film direkt angeschaut werden. Die Wiedergabe von Videos und Filmen in 3D ist auch möglich.
Sucht man ein Video zu einem Thema, kann man die Unmenge an Ergebnissen durch einige Filter einschränken, in dem man die Suchoptionen verändert. Falls der Eigentümer eines Videos , dieses freigegeben hat, darf man es auch in eine Internetseite einbetten.
Wenn man mehrere Videos herausgesucht hat, kann man Warteschlangen oder Playlisten erstellen und die Videos später nacheinander abspielen.
Eine angezeigte Tag-Wolke, zeigt die Keywords, mit denen die beliebtesten Videos beschrieben sind.
Der Google Übersetzer ist ein kostenloser Service, welchen man in die eigene Website oder Bereiche der eigenen Website einbetten kann und so Besuchern eine sehr schnelle, automatische Übersetzung der Texte anbieten. Um darauf aufmerksam zu machen, kann man ein Übersetzungsbanner anzeigen lassen. Die Sprachen , in welche übersetzt werden soll, sind auch frei wählbar. Die Übersetzung ist mit Hilfe der Toolbar noch einfacher. Man muss lediglich das englische Wort anklicken und sofort wird die Übersetzung angezeigt. Auch hier kann man Schaltflächen für die gewünschte Sprache, in die übersetzt werden soll, hinzufügen.Es kann aus dem Englischen ins Chinesische, Koreanische, Japanische Italienische, Deutsche, Französische, sowie ins Spanische übersetzt werden.
Ein weiteres Tool von Google ist Google+. Es ermöglicht die direkte Interaktion mit Freunden, Arbeitskollegen und mit der Familie. Man kann Bilder, Links und Ideen miteinander teilen oder diverse Spiele miteinander spielen. Auch eine Video-Chat Funktion wird angeboten, diese erlaubt bis zu neun Leuten gleichzeitig zu chatten. Um einen Überblick über alle Bekanntschaften zu haben, kann man die Leute in Circles zusammenfassen. Für jeden Kreis kann man verschiedene Parameter festlegen. Bilder und Gedanken, kann man für bestimmte Kreise freischalten und für manche unzugänglich halten. Die eigenen Profildaten sind ebenfalls für jeden Kreis einzeln anzupassen. Spontane Video-Treffen, sogenannte Hangouts bieten einen gelungenen Zeitvertreib, ebenso wie Pokerspiel mit guten Freunden. Hat man Lust auf etwas der Art, kann man Einladungen verteilen. Beides ist mit Google+ möglich. Die Messenger-Funktion ermöglicht die schnelle Verbreitung von Informationen an viele Freunde gleichzeitig und erspart lästiges E-Mail oder SMS-schreiben. Ein schneller Upload für Fotos, macht es leicht, ganze Fotoalben zu erstellen.
Google+ schlägt einem regelmäßig Personen vor, die man durch stattgefundene Interaktionen kennen könnte. Man kann dann selbst entscheiden, ob man Kontakt aufnimmt oder nicht. Man kann die Person auch einfach wegklicken.
Die Option eigene Google+- Seiten einzurichten gibt es auch. Diese kann man in fünf verschiedenen Kategorien eröffnen, zum Beispiel Produkte und Marken, Unternehmen, Einrichtung und Organisation, Lokales Geschäft, Kunst, Sport und Unterhaltung, sowie Sonstiges. Diese Plattform von Google ist also ebenfalls eine geeignete Möglichkeit, das eigene Geschäft bekannt zu machen, oder sich auf beruflicher Ebene zu präsentieren. Eröffnet man eine lokale Seite stehen darauf auch Informationen, wie die Anschrift eines Geschäftes, Öffnungszeiten und vielleicht auch eine Karte der Umgebung.
Blogger ist ein einzigartiges Programm, um Gedanken, Ideen, aber auch Videos und Bilder in einer Art Tagebuch mit anderen zu teilen, oder für sich selbst zu ordnen. Dieses Tool ist konstenfrei und ganz einfach zu handhaben. 1999 führte Google Blogger ein und verbesserte es seither ständig. Die Einträge werden fortlaufend wiedergegeben und es ist möglich von Lesern Feedback in Form von Kommentaren oder Nachrichten zu erhalten. Allerdings kann man dieses reglementieren und nur bestimmte Posts kommentieren lassen oder Kommentare im Nachhinein entfernen. Mit der Zugriffssteuerung, kann man festlegen, wer Beiträge lesen und verfassen darf. Auch Gruppenblogs sind möglich, in denen mehrere Autoren schreiben. Über die angelegten Blogger-Profile ist es möglich Blogger mit gleichen oder ähnlichen Interessen zu finden. Man selbst kann natürlich ebenfalls für Aufmerksamkeit sorgen, falls man das wünscht.
Mit dem Vorlagendesigner ist die Erstellung eine einfache Sache. Damit kann man Schritt für Schritt, Farben, Schriftart, Layout und den Hintergrund auswählen. Erweiterte Designfunktionen sind ebenfalls vorhanden und lassen sogar die Linkfarbe verändern und erlauben eine individuelle CSS. Mit dem Drag & Drop Seitenelement legt man fest, wo im Blog sich Beiträge oder Profile befinden.
Wenn man möchte, kann man mit Blogger auch Fotos und Videos in den Blog laden. Sollte das Foto bereits im Internet sein, kann man die URL einfügen.
Wenn man das Blog vom Handy aus führt und ein Fotohandy besitzt, kann das gewünschte Foto direkt an das Blog gesendet werden. Auch ein Posting via SMS/MMS ist möglich, indem man seine Nachricht an go@blogger.com sendet und einen neuen Blog erstellt. Dieser kann dann später übertragen werden.
Möchte man etwas Geld mit dem Blog verdienen, kann man sogenannte AdSense-Anzeigen schalten.
Mit Google Sites ist es möglich in kürzester Zeit Internetseiten für unterschiedlichen Gebrauch zu erstellen, mit Hilfe von verschiedenen Vorlagen, lassen sich Famillienseiten oder ein ganzes Intranet für ein Unternehmen schaffen. Dafür ist kein HTML notwendig. Die einzelnen Einstellungen und Parameter können sehr einfach auf den jeweiligen Wunsch zugeschnitten werden. Auch die Parameter für den Zugriff auf die Seite oder einzelene Informationen sind einstellbar. Dieser Dienst ist wie die meisten Google Dienste kostenlos.
Zum hochladen und bearbeiten von Fotos bietet Google Picasa an. Es ermöglicht die Erstellung von Web-Alben, diese sind mit intelligenten Optionen ausgestattet, zum Beispiel kann man Fotos nach den darauf abgebildetetn Personen sortieren. Für die Gestaltung der Webalben stehen ebenfalls wieder verschiedene Designvorlagen zur Verfügung.
Die Verarbeitung von Daten mit Hilfe von Google Text & Tabellen, ermöglicht eine Bearbeitung durch mehrere Personen in Echtzeit. Dieses Tool ist kostenlos und bietet Oberflächen für die Bearbeitung im Text, in Tabellenformat, für die Erstellung von Präsentationen und Zeichnungen, sowie für Formulare. Während der Bearbeitung, ist es möglich mit Kollegen und Mitarbeitern zu chatten. die Versionen dieses Tools verbessern sich ständig und bieten zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten und Verarbeitungsoptionen.
Android ist ein Betriebssystem für Mobiltelefone. Auf dieses System sind die meisten mobilen Google-Anwendungen zugeschnitten. Manche Google Tools und Dienste sind auf vielen Android-Mobiltelefonen bereits installiert. Zu den beliebtesten Android-Apps von Google gehören Google Search, Google Mail, You Tube und Google Maps.
Die neuesten Angebote sind sicher Google Circles und Google+1, welche einen großen Schritt zur Entwicklung eines sozialen Netzwerkes durch Google bedeuten. durch Google+1 können Nutzer die mit einem Konto angemeldet sind, ebenfalls angemeldeten Usern SERP-Suchergebnisse weiterempfehlen. Auch Google +Ich ist eine Innovation, damit ist es möglich persönliche Daten wie E-Mail Adressen oder den eigenen Namen im Netz aufzuspüren. Wird eines davon gefunden, wird eine Benachrichtigung an den User gesendet. So hat man immer einen Überblick über die Nutzung der eigenen Daten durch Dritte im Netz.
Das Google “Art Project” ist ebenfalls neu, man kann virtuelle Rundgänge durch 17 Kunstmuseen in neun verschiedenen Ländern unternehemen. Die Technologie basiert auf der von Google Street View. Mit dabei sind das Museum of modern Art in New York und die Tate Gallery in London.
Auch das Google Panda Update hat dieses Jahr in Deutschland für Wirbel gesorgt. Die Neuerung der SEO-Software hat das Ranking der Websites völlig verändert. Seiten mit minderwertigem Inhalt und extrem viel Werbung, sowie vielen externen Links, werden von dem Panda Update kompromisslos herabgestuft. Das Gewicht der Relevanz hat sich deutlich zugunsten des Inhaltes verschoben.
Google forscht jedoch nicht nur für seine Internetpräsenz, sondern auch auf ganz anderen Gebieten. Im geheimen “X” Labor wird mit Experten verschiedensten, zukunftsweisenden Ideen nachgehangen. Autos ohne Fahrer, Aufzüge in den Weltraum oder vernetzte Kaffeemaschinen und Kühlschränke, sind laut Gerüchten nur einige Dinge, welche den Experten im “X”Labor vorschweben. Bekannt wurde über diese Einrichtung von offizieller Seite jedoch noch nichts.
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